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19.11.2017 03:20
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Witterungsbereinigung

Der Heizenergieverbrauch ist wesentlich von den Außentemperaturen in der Heizperiode abhängig. Um Verbräuche unterschiedlicher  Jahre oder an verschiedenen Orten miteinander vergleichen zu können, muss also die Witterung berücksichtigt werden. Dies erfolgt über Klimakorrekturfaktoren, mit denen der unbereinigte Anteil des Wärmeverbrauchs, der witterungsabhängig ist (=Heizenergieverbrauch) multipliziert wird.

Die anerkannte Verfahren verwenden für die Ermittlung dieser Klimakorrekturfaktoren Gradtagszahlen  nach VDI 2067 und  VDI 3807 (2006) die Heizgradtage nach VDI 3807 (1994).

In allen Verfahren wird für jeden Heiztag die Differenz zwischen der mittleren Außentluftemperatur und  einer mittleren Raumtemperatur ermittelt.

Heiztage sind Tage, an denen die Heizgrenztemperatur unterschritten wird.

Witterungsbereinigung nach VDI 2067 Blatt 1 (G 20/15)

Das in der VDI 2067 Blatt 1  definierte Verfahren verwendet eine Raumtemperatur von 20°C und eine Heizgrenztemperatur von 15°C. 

Witterungsbereinigung nach VDI 3807 Blatt 1 (1994) (GT 15/15)

Nach der VDI 3807 Blatt 1 (1994) erfolgt die Witterungsbereinigung mit den Heizgradtagen G 15. Hier werden Raumtemperatur und Heizgrenztemperatur mit 15°C angesetzt.

Witterungsbereinigung nach VDI 3807 Blatt 1 (2006) (G 20/15)

In der neuen Fassung der VDI 3807 Blatt 1 (2006) wird wieder auf das gleiche Verfahren wie in der VDI 2067 zurückgegriffen: Raumtemperatur von 20°C und eine Heizgrenztemperatur von 15°C 

Ermittlung der Korrekturfaktoren

Anhand aktueller Wetterdaten für einen Standort werden zunächst die lokalen Klimakenndaten für den aktuellen Zeitraum (Monat/Jahr) ermittelt und anschließend zu einem langjährigen Mittelwert in bezug gesetzt.  

Für den Vergleich von Heizenergieverbräuchen von Gebäuden desselben Ortes kann auf  langjährige Mittelwerte der Gradtage dieses Ortes bezogen werden. Die örtlichen Kennwerte empfehlen sich, wenn die bereinigten Energieverbräuche zur Budgetierung verwendet werden sollen. Zum Vergleich und zur Bereinigung sind die Gradtage der Wetterstation zu verwenden, die denjenigen des betrachteten Gebäudes am nächsten kommen. Mit guter Näherung können die Gradtage der Stationen verwendet werden, für die vom Deutschen Wetterdienst im Internet kostenfrei Klimadaten bereit gestellt werden.

Zum Vergleich von Heizenergieverbräuchen von Gebäuden verschiedener Orte und für Kennwertevergleiche soll nach VDI 3807 der lnagjährige Mittelwert für Würzburg verwendet werden. ( Gm = 3883 K×d/a).

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Langjährige Mittelwerte

Die Gradtagszahlen für die langjährigen Mittel nach VDI 3807 (2006) beruhen auf Messungen des Beobachtungszeitraumes 1951 (VI) bis 1971 (V) als heiztechnische Kenngrößen für die Heizzeit von ausgewählten Orten in der Bundesrepublik Deutschland.

Für die Gradtagszahlenermittlung wird mit einer mittleren Raumtemperatur von 20°C gerechnet und eine mittlere Außentemperatur von 15°C als als Heizgrenztemperatur angesehen.

 
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